Reines Leinöl betont Poren, vertieft Töne und fühlt sich natürlich an. Es härtet oxidativ, deshalb brauchen dünne Aufträge und das sorgfältige Abwischen des Überschusses Zeit und Ruhe. Prüfen Sie Zusätze wie Sikkative, wählen Sie möglichst kobaltfreie Varianten, und lassen Sie Flächen vollständig aushärten. Bei hellem Holz kann es leicht nachdunkeln. Dafür bleiben Reparaturen sanft, punktuell und nahezu unsichtbar, besonders im Familienalltag mit wechselnden Beanspruchungen.
Aus den Samen des Tungbaums gewonnen, liefert es eine erstaunlich dichte, wasserabweisende Oberfläche mit zurückhaltendem Glanz. Dünne, mehrfach gewischte Schichten sind wirksam, Lösungsmittelarme Rezepturen bevorzugt. Sensible Menschen testen stets an unauffälliger Stelle. Die Kombination aus Robustheit, angenehmer Anmutung und guter Instandhaltbarkeit macht es attraktiv für Esstische, Schneidebretter nach vollständiger Durchhärtung, und stark berührte Kanten, die unprätentiös gepflegt bleiben sollen.






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